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Richtig Tischdecken - Eine Anleitung
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Nicht nur das schmackhafte Essen selbst, sondern auch ein perfekt
gedeckter Tisch bestimmt darüber, ob eine Feier gelingt und gute
Stimmung aufkommt. Auch ist ein Essen, das in harmonischer Umgebung
serviert wird und zu dem man sich an einen einladend gedeckten Tisch
setzt, viel bekömmlicher. Eine schön gedeckte Tafel mit exquisiter
Tischwäsche
macht viel her und ehrt den Gast. So eine Tafel zeigt,
dass man sich Gedanken gemacht hat und das Wohlbefinden des Gastes
wünscht. Im folgenden haben wir für Sie einen kleinen Leitfaden
entwickelt, wie man einen Tisch eindeckt, angefangen vom Auflegen
der Tischdecken
bis hin zum Geschirr, dem Besteck und den Gläsern sowie natürlich den
Servietten.
Schon beim Tischdecken sollte man ein paar Regeln der klassischen
Gastronomie befolgen. Folgende Anleitung kann Ihnen dabei helfen.
Der Tisch
Zuerst muss der Standort des Tisches festgelegt werden. Wichtig ist es,
dass man von allen Seiten gut an den Tisch heran treten kann. Zudem sollte
man auch unbedingt darauf achten, dass der Tisch fest steht. Ein wackelnder
Tisch kann die Unterhaltung unglaublich stören, also sollte schon vorab
etwas Pappe oder Kork unter ein eventuell wackelndes Tischbein gelegt werden,
so dass dies ausgeschlossen wird. Jetzt müssen die Stühle platziert
werden. Hierbei sollte man sicher stellen, dass genügend Beinfreiheit
für alle Gäste unter dem Tisch vorhanden ist. Auch sollte entschieden
werden, ob die Stirnseiten eines Tisches besetzt werden. Grundsätzlich
rechnet man 60-80 cm Sitz-Platz pro Gast. Zu berücksichtigen ist dabei
auch der Abstand zur Wand und ausreichende Ellenbogenfreiheit.
Die Tischwäsche
Besonders wichtig für ein festliches Essen ist die
Tischwäsche,
insbesondere eine vornehm-elegante
Tischdecke
sowie dazu passende
Stoffservietten.
Besonders edel wirkt weiße Tischwäsche, klassisch weiße
Damast-Tischdecken
verleihen jedem Essen eine besondere Festlichkeit. Große,
weiße
Damast-Tischdecken
, wie wir sie in unserem Tischdeckenversand
Libusch-Leinen anbieten, haben zudem den Vorteil, dass sie - im Gegensatz zu farbigen
Tafeltüchern - sehr heiß gewaschen werden können.
Auch können hartnäckige Flecken in der weißen Tischwäsche, wie
Weinflecken
oder dunkle Saftflecken, nach dem Fest durch Kochwäsche und gegebenenfalls
durch
Chlorbleiche
herausgewaschen werden. Die Tischdecken erscheinen
problemlos wieder in einem strahlenden Weiß und sind für das
nächste Festessen einsatzbereit. Die
Größe der Tischdecke
sollte nicht zu knapp, aber auch nicht übergroß gewählt
werden. Die optimale
Größe einer Tischdecke
ermitteln Sie, indem Sie das Maß der Tischplatte nehmen und pro Seite einen
Überhang von ca. 20-30 cm hinzu rechnen. Je nach Geschmack kann ein etwas längerer
überhang ganz schick aussehen, bei einer sehr großen Tischdecke
denken Sie aber bitte auch hier wieder an eine ausreichende Beinfreiheit ihrer
Gäste und nicht zuletzt daran, dass die Stühle an den Tisch geschoben
werden und dabei nicht von der Tischdecke behindert werden sollten. Und bei der
Auswahl Ihrer Tischdecke vergessen Sie auch nicht, dass das schönste
Porzellan wirkt nicht, wenn die Unterlage unpassend oder gar verknittert
und fleckig ist. Besonders edel und hochwertig sind in jedem Fall feine
Leinen-Tischdecken.
Tischwäsche auflegen
Zunächst wird eine
Molton-Unterlage
auf die Tischplatte gelegt, bevor die Tischdecke folgt. Die
Molton-Unterlage
dämpft laute Geräusche beim Abstellen von Geschirr auf dem Tisch, auch erzeugt
sie ein angenehm weiches Gefühl. Kanten und Unebenheiten des Tisches
werden verdeckt und ausgeglichen, die
Molton-Unterlage
verhindert zudem auch, dass die Tischdecke verrutscht. Auf die Molton-Unterlage wird
dann die Tischdecke aufgelegt. Eine
Tischdecke
besitzt drei Falten sogenannte Brüche, die auch als Oberbruch, Mittelbruch und
Unterbruch bezeichnet werden.
Der Oberbruch wirft mitunter einen leichten Schatten, so dass er möglichst nahe
an der Lichtquelle liegen sollte. Wenn besonders
große Tischdecken
verwendet werden, wie wir sie bei uns im Tischdecken-Shop Libusch-Leinen anbieten,
sollten diese langen Tafeltücher auf jeden Fall von zwei Personen
aufgelegt werden, um eine genau symmetrische Tischtuchlage zu erzielen.
Idealerweise liegt der Oberbruch der
Tischdecke
genau auf der längsseitigen
Mitte des Tisches, er halbiert den Tisch gewissermaßen. Stellen Sie auch
sicher, dass an allen Tischseiten ein gleicher Überhang besteht. Nach dem
akkuraten Auflegen der Tischdecke wird es noch mit der Hand glatt gestrichen,
damit die Tischdecke eng auf der
Molton-Unterlage
anliegt und nicht an irgendeiner Stelle kraus wird. Werden für große Tische mehrere
Tischdecken
benötigt, sollte man darauf achten, dass die
Stoffbrüche genau übereinander liegen und eine durchgehende
Linie bilden. Die einzelnen
Tischdecken
sollten ca. 10 cm überlappen.
Falls mehrere Tische in einem Raum eingedeckt werden, sollten alle
Tischdecken
mit ihren Brüchen in gleiche Richtungen laufen. Werden zudem
Mitteldecken
verwendet, was sehr festlich wirkt, sind diese
Mitteldecken
, auch Deckservietten genannt, diagonal in der Tischmitte aufzulegen. Die Ecken der
Mitteldecken
dürfen keinesfalls länger sein als der
Überhang der Tischdecke.
Den Tisch eindecken
Nun sind die Vorarbeiten abgeschlossen, der Tisch kann eingedeckt werden.
Hierbei gilt folgende Reihenfolge: Geschirr - Besteck - Gläser -
Servietten.
Jeder Gedeckplatz wird zunächst mit einem Platzteller versehen.
Denken Sie daran, einen Abstand von 60-80 cm pro Platz einzuhalten,
sonst sitzen Ihre Gäste zu eng. Besonders edel sehen versilberte
Platzteller aus, die neben einer
weißen Tischdecke
zum Standardrepertoire eines klassisch-festlichen Ambientes zählen.
Um die Eindeckarbeiten besser
vornehmen zu können, drehen Sie die Stühle um 90° vom Tisch ab. So
vermeiden Sie auch unnötige Knitterfalten an der Tischdecke. Weiter
können nun der Blumenschmuck und die Kerzen folgen. Auch hier sieht
eine symmetrische Anordnung am besten aus. Dekorieren Sie Ihren Tisch
für ein mehrgängiges Menü so richtig festlich. Sie
gebrauchen im folgenden auch jede Menge Teller, Besteck und Gläser.
Die richtige Platzierung aller Utensilien ist eine Kunst genauso wie die
Benutzung desselben. Das Menü und die Speisenfolge bestimmen die
Anordnung des Bestecks und des Gedecks.
Das Geschirr und das Besteck
Wir fahren fort mit dem Besteckanlegen. Besonders beliebt ist inzwischen wieder
Silberbesteck. Ähnlich wie klassisch weiße, große
Damast-Tischdecken
, ist seit Jahren ein neuer Trend zu Silberbesteck
auch unter jungen Leuten zu beobachten. Das Besteck wird logisch angeordnet,
das heißt, jeder Gast sollte das Besteck dort finden, wo er es benötigt.
Gegessen wird bekanntlich von außen nach innen, eingedeckt wird das
Besteck jedoch immer von innen nach außen. Sie sollten mit dem Messer
für den Hauptgang beginnen. Das Messer liegt rechts neben dem Platzteller,
die Schneidekante zeigt nach links.
Die Gabel wird entsprechend links neben dem
Teller angeordnet, ihre Zinken zeigen nach oben. Sollte
kein Platzteller verwendet werden, müssen Messer und Gabel soweit auseinander
liegen, dass ein Teller bequem dazwischen passt. Liegt auf der anderen Seite des
Tisches auch ein Gedeck, sollten Messer und Gabel einander in einer geraden Linie
gegenüber liegen. Neben dem Messer liegt üblicherweise auf gleicher
Höhe der Suppenlöffel. Das Besteck liegt insgesamt immer eine
Fingerbreite (ca. 1 cm oder eine Daumenbreite) über der unteren Tischkante.
Es folgen nun jeweils rechts bzw. links das Messer und die Gabel für die
Vorspeise. Für das Dessert wird das Besteck, das aus einem Löffel
und einer Gabel besteht, über dem Teller platziert. Die Gabel kommt
quer über den Teller mit dem Griff nach links zeigend, der Löffel
liegt quer über der Gabel mit dem Griff nach rechts zeigend.
Statt Dessertlöffel und -gabel können auch alternativ ein Kaffeelöffel
und eine Kuchengabel hier platziert werden, je nach Art des vorbereiteten Desserts.
Sollten Sie Käse als Nachspeise vorgesehen haben, liegt direkt über dem
Teller das Dessertmesser mit dem Griff nach rechts darüber die Gabel mit dem
Griff nach links. Sollte Brot gereicht werden, steht neben der linken Besteckreihe
ein kleiner Teller für Brot mit einem kleinen Messer, das nur für das
Brot bestimmt ist. Achtung: Bei einigen Gerichten benötigt man Spezialbestecke.
Diese sollte man entsprechend ihrer Handhabung bereits vorab eindecken, bzw.
nachdecken. In der Regel werden links die Zangen angeordnet, so beispielsweise
Hummer- oder Schneckenzangen. Spezialgabeln, wie Hummer-, Schnecken-, Austern-
und Fonduegabeln sind rechts vom Teller aufzulegen.
Die Gläser
Zum Schluss werden die Gläser angeordnet. Grundsätzlich gilt:
Für jedes Getränk gibt es ein geeignetes Glas. Eingedeckt werden die Gläser
uf der rechten Seite oberhalb des Bestecks entsprechend der Getränkefolge. Das Glas
für das erste Getränk wird rechts außen platziert.
Insgesamt sollten nicht
mehr als vier Gläser jedem Gast zugeordnet sein. Bauchige Stilgläser werden
für Rotwein verwendet; ihr großes Volumen lässt es zu, dass sich das
Bukett des Rotweins optimal entfaltet. Weißwein wird in kleineren Gläsern
serviert, so dass er stets kühl genossen werden kann. Neben Weingläsern sollte
auch immer ein Wasserglas mit eingedeckt werden. Wird Bier zum Essen gereicht, ist eine
Biertulpe ein Muss. Sie fördert die Bildung einer Krone eines langsam gezapften
Bieres. Sollte Sekt getrunken werden, sind Sektkelche und keine Sektschalen zu bevorzugen,
da sie die Kohlensäure länger erhalten. Bei allen Gläsern kann mundgeblasenes
Kristallglas empfohlen werden, es korrespondiert am besten mit
edlen weißen Tischdecken
und vornehmen Silberbesteck.
Die Servietten
Bei einem echten Festessen, sollten Sie unbedingt
Stoffservietten
wählen. Nur
Servietten aus Stoff
verleihen einem Essen einen wirklich gehobenen Anstrich. Passend zur
Tischdecke
sind die
Servietten
das i-Tüpfelchen Ihrer Feier. Besonders schön wirkt eine
Stoffserviette
immer in einem
Serviettenring.
Sehr ansprechende Exemplare sind aus Silber und passen dann auch zum Silberbesteck.
Heute ist es allerdings modern, durchaus unterschiedliche, dafür aber einzigartige
Serviettenringe
zu verwenden. Unikate besitzen ihren besonderen Reiz. Sollten Sie keine
Serviettenringe
verwenden, werden die leicht gestärkten Servietten
auf den Teller bzw. wenn dort schon der erste Gang bereitsteht, links
neben die linke Besteckreihe oder auf den Brotteller gelegt. Sie können
auch ansprechend gefaltet werden, auf allzu gewagte Kreationen sollte man
jedoch verzichten. Der Verdacht, dass die Serviette beim komplizierten und
aufwändigen Falten nicht ganz sauber geblieben sein kann, muss auf
jeden Fall vermieden werden.
Und schließlich: Das festliche Essen
Nun können Ihre Gäste kommen. Haben alle Personen am Tisch Platz
genommen, beginnt das Essen mit dem äußersten Besteck, in der Regel
ist dies die Suppe. Denken Sie daran, erst nachdem die Suppe in den Tellern ist,
wird der Wein eingegossen. Man geht hierzu um den Tisch herum und schenkt jedem
Gast von rechts ein. Nach jedem Menügang wird der Teller mit dem gebrauchten
Besteck abgeräumt. Wird Brot gereicht, werden sowohl der Brotteller und das
zugehörige Messer nach dem Hauptgang abgeräumt. Das Dessertbesteck wird
links und rechts neben dem Teller nachgedeckt. Wir wünschen Ihnen ein
gelungenes Essen!
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