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Viele
Tischdecken
werden heute aus Baumwolle hergestellt, einer Naturfaser, die
aus den Samenhaaren von Baumwollsträuchern, gewonnen wird. Die Fasern, die für
Tischdecken
verwendet
werden, werden meistens zu dünnen Fäden gesponnen und weisen eine hohe Saugfähigkeit auf.
Baumwollstoffe insgesamt sind hautfreundlich und deshalb auch bei Allergikern äußerst beliebt.
Zahlreiche weitere positive Eigenschaften weisen Baumwollstoffe und damit gleichermaßen auch
Baumwolle-Tischdecken
auf, darunter eine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber mechanischen
und auch chemischen Einflüsse, eine hohe Reißfestigkeit, hohe Naßfestigkeit und eine hohe
Scheuerfestigkeit. Zudem ist Baumwolle leicht zu reinigen, sie kann sehr heiß gewaschen
werden (hitzebeständig) und verfügt auch über ausgezeichnete färberische Eigenschaften.
Eine Vergilbung tritt bei trockener Baumwolle bei etwa 160 Grad ein, erst bei etwa 250 Grad
wird sie braun.
Tischdecken aus Baumwolle
werden vor allem wegen ihrer Natürlichkeit und angenehmen Stoffeigenschaften geschätzt -
ganz im Unterschied zu Tischdecken aus
Polyester.
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Im Tischdecken-Fachvokabular bezeichnet Damast ein Gewebe mit eingewobenem Muster.
Damast-Tischdecken
bestechen
zumeist durch eine schöne Lichtreflexion der Musterung. Damast-Muster sind nicht an
spezielle Fasern/Stoffe gebunden, werden aber meistens aus merzerisierter Baumwolle hergestellt,
seltener aus Seide oder Chemiefasern. Im tischdecken-shop.libusch.de finden sie ausschließlich
Damast-Tischdecken
aus reiner Baumwolle oder Baumwolle-Leinen-Gemischen.
Das Damast-Muster im Stoff entsteht durch Abwechseln verschiedener Atlasbindungen. Die meisten
Damast-Muster finden sich auf unifarbigen Stoffen und wirken sehr dezent. Sie sind vor allem bei
schrägem Lichteinfall erkennbar. So wirkt besonders
Tischwäsche
mit einem aufwendigen Damast-Muster
sehr edel und stilvoll. Zu den wichtigesten Mustern, die seit jeher
Damast-Tischdecken
zieren, gehören
florale Elemente und Motive, besonders Blumen, Blüten und Blätter verleihen Tischtüchern eine
frische, zarte und vornehme Eleganz.
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Leinen zählt neben der Baumwolle zu den beliebtesten Tischdecken-Stoffen und hat
in den letzten Jahren im Textilwarenbereich einen regelrechten
Boom erfahren. Die Flachs- oder Leinenfaser ist eine Bastfaser und wird aus den Stängeln der Flachspflanze
gewonnen. Im Unterschied zur Baumwolle bilden die Leinenfasern sogenannte Bündel, die aus
unverbundenen Einzelfasern bestehen. Gewebt wird Leinen zumeist in der klassischen
Leinwandbindung, aber auch Jacquard und andere Bindungsarten sind üblich.
Die Leinenfaser ist gut teilbar und fein verspinnbar, wodurch sie nicht nur für Tischwäsche, sondern
auch für Kleidung geeignet ist. Zudem ist Leinen flusenfrei und wenig anfällig gegen
Schmutz und Bakterien, die Faser ist aufgrund ihrer natürlichen Herkunft bakteriozid und antistatisch.
Leinen weist eine hohe Reißfestigkeit auf, ist unelastisch und daher knitteranfällig.
Die Reißfestigkeit macht das Leinen allerdings sehr strapazierfähig und langlebig.
Tischdecken aus Leinen
können über Jahrzehnte ihre Qualität und Beschaffenheit unverändert erhalten.
Nicht selten sind (Leinen-)Tischdecken, die noch aus Grossmutters Wäscheschrank stammen,
deshalb auch bei jungen Leuten so beliebt.
Leinen-Tischdecken
weisen gegen Waschlaugen, Waschmittel und Kochwäsche eine erstaunlich hohe
Unempfindlichkeit auf. Wenn man den Edelknittereffekt von Leinenwäsche nicht schätzt,
kann man Leinentischden auf hoher Temperatur bügeln und mangeln. Voraussetzung ist dabei,
dass das Gewebe noch feucht ist. Der Wäsche-Trockner hingegen sollte bei
Leinen-Tischdecken
nicht zum Einsatz kommen,
da allzu große und trockene Hitze das Gewebe schädigt. Auch beim Bleichen von Leinen sollte man
vorsichtig sein, Vollbleiche führt zu einem hohen Gewichtsverlust! Das Färben von Leinen hingegen
ist möglich.
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Hierunter versteht man regenerierte Zellulosefasern, die in ihren
Eigenschaften der Baumwolle ähnlich sind. Modalfasern bestehen zu 100 Prozent
aus Zellulose und werden aus natürlichem Zellstoff hergestellt. Die Fasern
können sehr gleichmäßig gewebt werden und besitzen eine sehr hohe Reissfestigkeit,
zudem sind sie nur sehr gering dehnbar. Oft werden Modalfasern auch mit Baumwolle gemischt,
so auch für viele
Tischdecken.
Modal wird aus Buchenholz gewonnen und zeichnet
sich durch einen seidigen Glanz und hervorragendes Farbaufnahmevermögen auf, das gerade bei
stückgefärbter Ware, wie es auch viele Tischdecken sind, gut zur Geltung kommt.
Auch nach vielen Wäschen bleiben Baumwolle-Modal-Mischgewebe formstabil und farbecht.
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Als Organza wird ein sehr transparentes und schillerndes Gewebe bezeichnet,
das zumeist aus Chemiefasern, selten aus Seide, hergestellt ist. Die synthetischen
Fasern von Organza-Stoffen sind leinwandbindig verwoben. Sie knittern schnell und
sind gegen Abrieb sehr empfindlich. Fadenschäden oder Fadenverschiebungen fallen bei
Organza-Stoffen sofort ins Auge. Organza-Stoffe sind sehr leicht und fein, sie eignen
sich daher besonders gut zum Dekorieren, Einpacken oder Abdecken. Organza-Stoffe sind
in allen denkbaren Farben erhältlich.
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Viele
Tischdecken
sind heutzutage aus Polyester,
aus künstlichem Stoff. In den dreißiger/vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts
gelang erstmals die Herstellung von linearen (unverzweigten) Polyesterfasern,
sogenannten Kunstfasern, die seitdem in Tischdecken, in Tischwäsche allgemein
und
Heimtextilien
verwendet werden. Im Unterschied zu Naturfasen, die aus der
Natur stammen, werden Polyesterfasern künstlich, eben chemisch, hergestellt.
Die aus der Schmelze gezogenen Fäden weisen eine hohe Festigkeit auf, sie sind
scheuerfest und knittern nicht; dies macht Tischdecken aus Polyester bei vielen
Menschen beliebt. Da Kunstfasern beim Waschen nur wenig Wasser aufnehmen, trocknen
Polyestergewebe sehr gut. Fasern aus Polyester (und auch aus Polyamid) sind viel
feiner und dünner als beispielsweise Seide. Zu den wichtigsten Eigenschaften des
Stoffes zählt die besondere Licht- und Wetterbeständigkeit und damit die
Widerstandsfähigkeit gegen klimatische Einflüsse. Polyester-Fasern eignen sich
sehr gut für Mischungen mit Naturfasern. Nicht selten findet man
Tischdecken
und Tischwäsche aus einem Polyester-Baumwolle-Gemisch. Gewebe aus Polyester-Fasern
besitzen eine geringe Knitterneigung und behalten ihre Formbeständigkeit auch bei
Einwirkung von Feuchtigkeit. Sie sind pflegeleicht, überdurchschnittlich
strapazierfähig. Im Jahr 2007 wurden in Deutschland über 270.000 Tonnen
Polyester-Fasern hergestellt, Tendenz steigend. Trotzdem setzen viele Menschen immer noch auf
Naturstoffe, besonders wenn es um Tischdecken geht - verständlich, denn wer
sitzt schon gerne an einer Tischdecke aus 100% Polyester. Sie sicher auch nicht.
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Unter Satin versteht man eine Gewebeart, die mittels Atlasbindungen hergestellt
wird. Als Grundlage für dieses Gewebe dienen vor allem
Fasern aus Seide oder Viskose. Satinstoffe zeichnen sich durch eine stark glänzende, glatte Oberseite
und sowie eine matte Unterseite aus. Abhängig von der Faserart und Garn
kann Satin leicht oder schwer, matt- oder hochglänzend, fließend oder steif sein.
Satinstoffe glänzen noch stärker als Seide.
Tischdecken
aus Satin sind eher selten zu finden.
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Als Seide bezeichnet man eine feine Textilfaser, die aus den Kokons der Seidenraupe
gewonnen wird. Ursprünglich stammt die Seide wahrscheinlich aus China, heute sind Japan,
Indien und Brasilien weitere wichtige Erzeugerländer. Seide ist die einzige in der Natur
vorkommende textile Endlosfaser. Zu den wichtigsten Arten zählen Haspelseide, Bouretteseide,
Schappeseide, Fagaraseide oder auch Maulbeerseide. Die Qualität der Seide hängt wesentlich
von ihrem Gewicht ab. Seide ist ein schön glänzender Stoff von hoher Festigkeit, der auch
gegen Kälte und Wärme isolierend wirkt. Die Seide kann sehr gut Wasser aufnehmen und neigt
zu Knitterbildung. Seide ist besonders beliebt, weil Seidenstoffe so brillante Farben
erzielen. Aufpassen muss man bei hohen Temperaturen, Abrieb und Wasserflecken.
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