Mitteldecken
Quadratische Mitteldecken – auch Deckservietten oder Napperons genannt – können direkt auf dem Tisch oder als zusätzliche Decke über einer größeren Tischdecke verwendet werden. Sie schützen den besonders beanspruchten Bereich in der Tischmitte und lassen sich bei Bedarf schnell austauschen.
Mitteldecke Padua, weiß, mit Atlaskante, 80x80
Mitteldecke Jatta, weiß, bügelfrei und fleckgeschützt, 85x85
Mitteldecke Padua, marine-dunkelblau, mit Atlaskante, 80x80
Mitteldecke Padua, weiß, mit Atlaskante, 90x90
Mitteldecke Klara, weiß, ohne Muster, 100x100
Mitteldecke Padua, weiß, mit Atlaskante, 100x100
Mitteldecke Jatta, weiß, bügelfrei und fleckgeschützt, 110x110
Mitteldecke Padua, weiß, mit Atlaskante, 110x110
Wann lohnt sich eine Mitteldecke als Wechselauflage?
Wer einen Tisch mit einer großen Tischdecke eindeckt, kann eine Mitteldecke als zusätzliche Stofflage verwenden. Sie bedeckt beispielsweise den Bereich, in dem Servierschalen, Karaffen oder Tischdekoration stehen.
Besonders praktisch beim Tischwechsel: Ist nur die obere Mitteldecke verschmutzt, kann sie separat ausgetauscht werden. Die große Tischdecke darunter bleibt liegen, sofern sie sauber geblieben ist. Das kann vor allem in Restaurants und bei häufig gedeckten Tischen hilfreich sein.
Eine Mitteldecke schützt allerdings nur die Fläche, die sie tatsächlich bedeckt. Soll lediglich ein schmales dekoratives Band über den Tisch verlaufen, ist ein Tischläufer eine Alternative.
Mitteldecke parallel oder diagonal auflegen?
Eine quadratische Mitteldecke kann parallel zu den Tischkanten oder um 45 Grad gedreht aufgelegt werden. Obwohl die Deckengröße gleich bleibt, unterscheiden sich die Wirkung und die Verteilung des Stoffes auf dem Tisch deutlich.
Parallel aufgelegt: Die Kanten der Mitteldecke verlaufen in derselben Richtung wie die Tischkanten. Dadurch entsteht eine gleichmäßige, ruhige Anordnung. Diese Platzierung eignet sich besonders, wenn ein bestimmter Bereich der Tischplatte oder der darunterliegenden Tischdecke abgedeckt werden soll.
Diagonal aufgelegt: Die vier Ecken der Mitteldecke zeigen nach außen. Dadurch entsteht eine rautenförmige Anordnung, bei der die Spitzen weiter in Richtung Tischkante reichen. Diese Variante eignet sich besonders für dekorative Überdeckungen auf einer größeren Tischdecke.
Unser Tipp: Prüfen Sie bei diagonal aufgelegten Mitteldecken, ob die herabhängenden Ecken an den Sitzplätzen stören könnten. Entscheidend ist nicht nur die Deckengröße, sondern auch ihre spätere Ausrichtung.
Welche Mitteldeckengröße passt zu meinem Tisch?
Die passende Größe hängt davon ab, ob die Mitteldecke nur die Tischmitte bedecken oder über die Tischkanten hinausragen soll. Auch die geplante Ausrichtung spielt eine Rolle.
Parallel aufgelegt: Bei einer quadratischen Tischplatte lässt sich der Überhang einfach berechnen: Ziehen Sie die Tischbreite von der Deckengröße ab und teilen Sie das Ergebnis durch zwei.
Beispiel: Auf einem Tisch von 80 × 80 cm ergibt eine Mitteldecke von 100 × 100 cm einen Überhang von 10 cm an jeder Seite. Eine gleich große Decke von 80 × 80 cm reicht dagegen bis zur Tischkante.
Diagonal aufgelegt lässt sich diese einfache Berechnung nicht übernehmen. Die Ecken reichen weiter nach außen, während an anderen Stellen mehr von der Tischplatte oder der Unterdecke sichtbar bleibt.
Wenn Sie die Mitteldecke als Überdecke auf einer großen Tischdecke verwenden, können Sie die Größe auch danach auswählen, wie viel von der unteren Tischwäsche sichtbar bleiben soll.
So verändert die Größe den Überhang
- 80 × 80 cm: reicht parallel bis zur Tischkante
- 85 × 85 cm: ca. 2,5 cm Überhang je Seite
- 90 × 90 cm: ca. 5 cm Überhang je Seite
- 100 × 100 cm: ca. 10 cm Überhang je Seite
- 110 × 110 cm: ca. 15 cm Überhang je Seite
Alle Beispiele gelten bei mittiger, paralleler Platzierung. Diagonal aufgelegt fällt die Mitteldecke anders über die Tischkanten.
Welche Mitteldecke passt zu meinem Einsatzzweck?
Bei Mitteldecken unterscheiden sich nicht nur die Größen, sondern auch die Gewebeoberflächen und Pflegeeigenschaften. Entscheidend ist, ob Sie eine klassische Baumwollqualität oder eine besonders pflegeleichte Ausführung bevorzugen.
Padua mit Atlaskante: Die Mitteldecke aus Baumwoll-Vollzwirn besitzt einen dezenten, eingewebten Atlasstreifen an allen vier Seiten. Sie ist in Weiß und Marineblau erhältlich und eignet sich, wenn die Mitteldecke auch einen dekorativen Akzent setzen soll.
Klara ohne Muster: Die weiße Mitteldecke aus Baumwoll-Vollzwirn hat eine schlichte Oberfläche ohne eingewebtes Muster. Sie eignet sich, wenn Sie eine möglichst zurückhaltende Tischgestaltung bevorzugen.
Jatta aus Polyester: Diese Mitteldecke ist knitterarm und fleckgeschützt. Sie eignet sich besonders, wenn ein geringer Bügelaufwand wichtig ist. Fleckgeschützt bedeutet allerdings nicht, dass Flecken grundsätzlich ausgeschlossen sind.
Bei der Pflege gibt es einen wichtigen Unterschied: Padua und Klara sind gemäß Produktangaben bis 95 °C waschbar, Jatta bis 40 °C. Beachten Sie deshalb immer die Pflegekennzeichnung des jeweiligen Produkts.
Weitere Informationen finden Sie in unserer Materialkunde und den Wäsche- und Pflegetipps .
Drei Mitteldecken im Vergleich
- Padua: 100 % Baumwoll-Vollzwirn, 215 g/m², umlaufende Atlaskante, weiß oder marineblau, waschbar bis 95 °C
- Klara: 100 % Baumwoll-Vollzwirn, 200 g/m², schlicht weiß ohne Muster, waschbar bis 95 °C
- Jatta: 100 % Polyester, 215 g/m², knitterarm und fleckgeschützt, waschbar bis 40 °C
Die Modelle sind nicht in jeder Größe verfügbar. Prüfen Sie die angebotenen Größen direkt beim jeweiligen Produkt.
Fragen zu Mitteldecken
Ja, quadratische Mitteldecken lassen sich auch auf runden Tischen verwenden. Besonders diagonal aufgelegt entsteht ein reizvoller Kontrast zwischen der runden Tischform und den vier Ecken der Mitteldecke.
Achten Sie darauf, dass die Ecken nicht zu weit herunterhängen oder an den Sitzplätzen stören. Wie weit die Ecken reichen, hängt von der Größe der Mitteldecke und dem Tischdurchmesser ab.
Ja. Eine marineblaue Padua-Mitteldecke bildet auf einer weißen Tischdecke einen deutlichen Farbkontrast. Eine weiße Mitteldecke wirkt dagegen zurückhaltender und setzt eher durch ihre Gewebestruktur oder Atlaskante einen Akzent.
Entdecken Sie dazu unsere weißen Tischdecken ohne Muster .
Planen Sie zunächst eine Mitteldecke pro entsprechend eingedecktem Tisch. Zusätzlich empfiehlt sich ein Vorrat zum Wechseln, wenn einzelne Decken während des Betriebs verschmutzen.
Wie viele Ersatzdecken sinnvoll sind, hängt von der Anzahl der Tischwechsel, der Nutzungshäufigkeit und dem Wäscherhythmus ab. Bei häufigem Wechselbedarf sollte der Vorrat entsprechend größer sein.